Die Welt kann nicht warten: Gebrochene G8-Versprechen kosten Millionen Menschenleben

Im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm fordern Millionen Menschen auf der ganzen Welt ein Ende der Armut. Die Staats- und Regierungschefs der G8 müssen dafür sorgen, dass mehr und bessere Entwicklungshilfe geleistet wird, um Gesundheitsfürsorge, Bildung, Wasserversorgung und Hygienemaßnahmen für alle Menschen sicherzustellen. Sie müssen Entscheidungen für mehr Schuldenerlass und für gerechte internationale Handelsregeln treffen. Initiativen sind dringend gefordert, um den vom Krieg geplagten Ländern der Welt Frieden zu bringen sowie um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten und seine verheerenden Auswirkungen abzumildern. Wenn die G8 handeln, werden Menschenleben gerettet. Obwohl in einigen Bereichen tatsächlich Erfolge erzielt wurden, sind die Fortschritte in den letzten zwei Jahren hinter den Versprechen zurückgeblieben. Diese Untätigkeit kostet Millionen Menschenleben. Die G8-Staaten müssen ihre Versprechen an die armen Länder der Welt einhalten.


As the 2007 German G8 summit approaches, the demands of the millions of anti-poverty campaigners worldwide are clear. G8 leaders must increase and improve aid to provide health, education, water and sanitation for all. They must cancel more debt and deliver trade justice. They must take urgent action to bring peace to the world's most troubled countries and to halt the devastating impact of climate change. Where action has been taken by G8 countries, lives are being saved. Yet despite some areas of real progress, in the past two years overall progress has fallen far short of promises. The cost of this inaction is millions of lives lost due to poverty. G8 countries must meet their promises to the world.

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Oxfam Briefing Paper 103: http://www.oxfam.org.uk/what_we_do/issues/debt_aid/downloads/bp103_g8_gr.pdf
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0
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Global
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2007 - 00:00